Wissenswertes

Hinweise zur Umsetzung der EU-Bildschirmrichtlinie

Seit 1996 gilt die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten. Demnach müssen alle Fenster mit einem geeigneten, verstellbaren Sonnenschutz eingerichtet sein, um Reflexionen am Bildschirm zu vermeiden.

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzes richtet sich nach der Himmelsrichtung des Fensters. Für Fenster, die nach Süden gerichtet sind, müssen demnach wirkungsvollere Einrichtungen verwendet werden als für Fenster nach Norden.

Der ideale Luxwert am Arbeitsplatz liegt zwischen 500 lux und 1500 lux. Für südliche Fenster verwenden wir Rollos oder Lamellen mit der Behangqualität R809.


Reinigungsanleitung für Flachglasfolien

Standard-Reinigung:
Außenflächen werden mit einem weichen Tuch oder Schwamm unter Verwendung von Seifenwasser oder einem milden, in Wasser aufgelösten Reinigungsmittel gereinigt. Mit einem Leder oder einem feuchten Viskose-Schwamm sorgfältig abtrocknen, um die Bildung von Wasserflecken zu verhindern.

Hartnäckiger Schmutz:
Flecken, wie z.B. Farbspritzer, Fett, usw. können vor dem Trocknen auf einfache Weise durch leichtes Reiben mit einem mit Naphta, Petroleum, vergälltem Alkohol oder Petroläther befeuchteten Wattebausch gereinigt werden. Anschließend noch einmal mit einer milder Seifenlauge oder einer milden Reinigungsmittellösung waschen, gründlich mit klarem Wasser nachspülen und abschließend trocknen wie oben beschrieben.


Verwendbare Reinigungsmittel bei Raumtemperatur:

  • Isopropylalkohol (45 %)
  • Isobuthylalkohol
  • Freon
  • Äthylalkohol
  • Methylalkohol
  • Terpentinersatz
  • Heptan
  • Hexan
  • Petroleumäther (Siedepunkt 65 °C)
  • Butanol
  • Butyl-Cellosolve

Probieren Sie bitte besondere Reinigungsmittel zur Sicherheit zunächst an einer nicht sichtbaren Stelle aus.

 

Niemals zur Reinigung verwenden:

  • Scheuernde, kratzende Reinigungsmittel
  • Stark alkalische Reinigungsmittel
  • Rasierklingen, Schaber oder andere scharfe Werkzeuge
  • Benzol
  • Bleihaltiges Benzin
  • Aceton
  • Tetrachlorkohlenstoff

Wichtig: In den ersten 35 Tagen nach Anbringung der Folie darf sie weder gewaschen, noch berührt werden. Erst nach Ablauf dieser Frist ist die Verbindung von Folie und Glas vollständig abgeschlossen. Etwaige optische Beeinträchtigungen verschwinden innerhalb dieser Zeit.

 

Begriffserläuterung

Gesamtsonnenenergie:
Die Gesamtsonnenenergie umfasst das gesamte solare Spektrum. Dieses wird in nm (Nanometer) gemessen.
UV-Bereich: 280-315nm UV-B; 315-380 nm UV-A
Sichtbarer Bereich: 380-780 nm; alle Farben von Violett bis Rot
Infrarotbereich: 780-2500 nm

Sichtbares Licht:
Sichtbares Licht ist der Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm. In diesem Bereich des Lichtspektrums sind die Spektralfarben zu finden. Sie reichen vom kurzwelligen Violett bis zum langwelligen Rot.

UV-Strahlung:
UV-Strahlung ist die kurzwellige, energiereiche aber unsichtbare Strahlung der Sonne. UV-C wird in der Atmosphäre durch die Ozonschicht (noch) zu 100 % absorbiert. UV-B wird nur zum Teil durch die Atmosphäre absorbiert. UV-A und UV-B tragen wesentlich zum Ausbleichen von Materialien bei.

Lichttransmission:
Der Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380-780 nm, der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird (in %).

Lichtreflexion:
Der Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380-780 nm, der beim Auftreffen auf Glas reflektiert wird (in %).

Lichtabsorption:
Der Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380-780 nm, der beim Auftreffen auf Glas absorbiert wird (in %).

Strahlungstransmission: 
Der Anteil der Gesamtsonnenenergie von 280-2500 nm, der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird (in %).     

Strahlungsreflexion:
Der Anteil der Gesamtsonnenenergie von 280-2500 nm, der beim Auftreffen auf Glas reflektiert wird (in %).

Strahlungsabsorption:
Der Anteil der Gesamtsonnenenergie von 280-2500 nm, der beim Auftreffen auf Glas aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird (in %).

UV-Transmission:
Der Anteil des Sonnenlichtbereichs von 280-380 nm, der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird (in %).

k-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient):
Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit (bei einem Temperaturunterschied der angrenzenden Räume und Außenluft von 1 K ) durch 1 m² Verglasung hindurchfließt an (in W/m²).

b-Faktor:
Der Abschirmgrad gibt das Verhältnis der Durchlässigkeit von Sonnenenergie durch ein Zweischeiben-Normalglasfenster zu der Durchlässigkeit der jeweiligen Verglasung mit Beschichtung an.

 
Unverbindliche Beratung unter Tel. 0741 1740762 oder info@hahn-sonnenschutz.de

Referenzen

 

 

Technische Infos